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Ausflug der Jugendfeuerwehr und der Führungskräfte

Am 11.02.2012 ergab sich die Gelegenheit für einen Teil der Jugendgruppe und der Führungskräfte ihren Appetit auf die Probe zu stellen.

Bei der gemeinsamen Fahrt zum "Schnitzelwirt" nach Sandbach wurden noch Größe Töne gesprochen, wie viel man doch essen könne! Im Lokal angekommen waren die meisten auch noch guten Mutes die gleich an sie gestellte Aufgabe zu meistern.
Dann war es so weit die Riesenschnitzel von denen jedes über 1000g auf die Waage brachte wurden serviert, als Beilage natürlich die dazu benötigte Menge an Pommes und einen Salat. Zuversichtlich gingen alle an Werk und jedem war klar das heute keiner hungrig heimgehen muss.

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Um in die Memoiren als Riesenschnitzelvernichter einzugehen gibt es strenge Regeln
1. Das Schnitzel und alle Beilagen müssen von einer Person gegessen werden
2. Das ganz in nur 45 Minuten

Ja, nach 45 Minuten war es daher Zeit auf die Teller zu schauen. Nur leider mussten wir feststellen, dass wohl keiner den großen Titel an diesem Tag mit nach Hause nehmen wird. Der Wirt quittierte dies nur mit einem kleinem zufriedenem Lächel und reichte uns eine Rolle der Loserfolie (Alufolie), mit der jeder seine Reste gut verpackt mit nach Hause nahm und je nach dessen Größe mit Sicherheit die nächsten Tage versorgt war.

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Alle Bilder unter: Verein > Fotos

Hier ein lebensrettender Hinweis  für Euch alle:

Eine aus Japan kommende Suizid-Modeerscheinung wurde nun auch bei uns im Rhein-Kreis-Neuss angewandt.

Am Montag, 19.09.2011, gab es einen Suizid mittels Schwefelwasserstoff am Kaarster See. Der Betroffene wurde leblos in seinem Pkw gefunden.

Freundlicherweise hatte er mit einem in ein Fenster geklebten Zettel vor dem im Fahrzeuginneren befindlichem Giftgas warnen wollen (aufgemalter Totenkopf und Art der Chemikalie).

Leider wissen wir in den meisten Fällen nichts damit anzufangen, da keiner von uns Chemiker ist und sich mit den Auswirkungen auskennt.

Die Kollegin, die als erste mit vor Ort war, berichtete mir dann folgendes:

Als die Streifenwagenbesatzung am Kaarster See vorfuhr, bemerkten sie in der hintersten Ecke des Parkplatzes den vom Melder beschrieben Pkw. Das im Pkw-Fenster angebrachte Hinweisschild auf Gift, konnte nur von einer Seite gesehen werden. Bei der Annäherung an das Fahrzeug wurde ein unangenehmer Geruch festgestellt, der noch schlimmer als nach faulen Eiern roch. Die Kollegin konnte nur noch einen kurzen Blick in das Wageninnere werfen, bevor sie und der Kollege das Weite suchten, da ihnen in diesem Moment tatsächlich schon schlecht wurde, und die Pkw-Ausdünstungen auf den Kreislauf und die Schleimhäute gingen.

Die Person im Pkw war, nach Angaben der Kollegin, komplett blau angelaufen und augenscheinlich tot.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde von den Kollegen der Pkw weiträumig abgesperrt (30 m Radius).  Die Feuerwehr öffnete in Schutzanzügen das Auto. Der beißende Schwefelgeruch war weithin riechbar. Die persönlichen Gegenstände des Suizidenten wurden luftdicht und nur unter zur Hilfenahme von Schutzanzügen durch die Feuerwehr verpackt und von einem Gefahrguttransporteur übernommen. Die Leiche des Suizidenten musste erst einmal einige Stunden ausgasen, bevor sie luftdicht verpackt wurde. Alle Ritzen am Pkw wurden mit Panzerband abgedichtet, damit nichts von dem Giftgas mehr nach Außen dringen konnte.

Der Einsatz selber dauerte mehrere Stunden.

Von der Feuerwehr wurden Messungen bezüglich des Schwefelwasserstoffgehaltes in der Luft des Pkw gemacht. Die Kollegen hatten anscheinend eine Armee von Schutzengeln dabei, denn es wurde festgestellt, dass, wenn sie die Türe des Pkw geöffnet hätten, sie sofort bewusstlos geworden wären und, da Schwefelwasserstoff schwerer ist als Luft und sich am Boden sammelt, sie innerhalb von ein bis zwei Minuten verstorben wären.

Weiterhin ist das Zeug so explosiv, dass der kleinste Funke beim Versuch des Öffnens der Türe ausgereicht hätte, um den Wagen und damit wohl auch die eingesetzten Beamten in die Luft zu sprengen.

Quelle Polizei NRW

Bilder der RescueDays jetzt online: hier

Für zwei Löschgruppen hieß es am Sonntag, den 11. September, antreten zur Leistungsprüfung "Löschangriff".

Die beiden Gruppen wurden gemeinsam von den Feuerwehren Ramsdorf, Neusling und Wallerfing gestellt, besonders erfreulich dabei war die Tatsache, dass eine Gruppe aus Mitgliedern
der Jugendfeuerwehr gestellt werden konnte.
Die Abnahme der Leistungsprüfung die in mehrere praktische Teile gegliedert ist, wie dem Aufbau einer Wasserentnahmestelle bis hin zum vornehmen von drei
Strahlrohen in einer Zeit von nur 190 Sekunden, dem Nachweis von Fähigkeiten in der Knotenkunde, dem Kuppel einer Saugleitung und einer anschließenden Trockensaugprobe wurden
die Teilnehmer auch in ihrem theoretischen Wissen um die Erste Hilfe, Einsatztaktik und Gefahrstoffen geprüft.

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Beide Gruppen konnten die Leistungsprüfung mit großem Erfolg ablegen, der Gruppe der Jugendfeuerwehr gelang dieses sogar ohne einen Fehlerpunkt zu erhalten.
Die korrekte Abnahme wurde von unserem KBM Fritsch und OBM Leipold als Schiedsrichter mit Unterstützung von Unverdorben Josef (Neusling) als Zeitnehmer bestätigt.

Anschließend konnte man mit dem schönen Ambiente des alten Schlosses in Ramsdorf auf der Terrasse des Feuerwehr- und Vereinsheimes die Verleihung
der Abzeichen durchführen. Dabei wurde von den Redner KBM Fritsch und Stellvertretenden Bürgermeister Eckl die Bedeutung der Feuerwehr in der Gesellschaft
als wichtige Institution herausgehoben und auch ein Lob für die sehr gute feuerwehrübergreifende Jugendarbeit ausgesprochen.

Ein Dank geht auch an alle die sich mit an der Vorbereitung beteiligt haben so wie den Grillmeistern und Salat-Macherinnen. Alle Bilder unter: Aktive > Fotos

Folgende Leistungsabzeichen wurden erworben:

In der Gruppe 1   In der Gruppe 2
Bernd Rembeck Gold blau
Hans-Jürgen Hötzinger Gold rot
Daniel Eder Bronze
Stefan Unholzer Bronze
Sebastian Maidl Bronze
Christian Eder Bronze
Marco Kaspar Bronze
Daniel Feldmeier Bronze
Maximilian Fritsch Bronze
 
Robert Bernstetter Gold grün
Andreas Seitzer Gold blau
Robert Gehard Gold rot
Helmut Anzengruber Gold rot
Paul Schmiedbauer Gold blau
Timo Gerstl Gold
Fabian Maidl Bronze
Simon Unverdorben Bronze
Johannes Bär Gold blau
     

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