Gründungsfest 2001

Festsonntag

 

100 Jähriges Gründungsfest vom 6. - 8. Juli 2001

 

Festmutter Tilly Maidl mit Bandträgerinnen

Festmutter Tilly Maidl

 

Festmutter Tilly Maidl mit Festgefolge

Pfarrer Adalbert Graf

Festausschuss

Fähnrich Jochen Bonholzer
mit Begleiterinnen

(Ehren)Mitglieder und Taferlbua

 

Bruderbitten

Zusage erst nach harter Prüfung

Die FFW Wallerfing machte sich am Samstag den 24.März 2001 mit einer starken Abordnung auf den Weg nach Neusling zum Gasthaus Eder, um die Kameraden aus dem Nachbarort als Bruderverein für das 100-jährige Gründungsfest im Juli zu gewinnen.

Im Gasthaus Eder nahm der 1. Kommandant der Neuslinger Wehr, Hans Salzberger jun., die Begrüßung vor. Neben den Wallerfinger Kameraden galten seine Grüße Fahnenmutter Tilly Maidl mit Festgefolge, dem Schirmherrn MdL Bernd Sibler, der Neuslinger Fahnenmutter Anna Salzberger und Bürgermeister Rudolf Stockner.Als erstes richtete Schirmherr MdL Bernd Sibler Grußworte an alle. Der Vorsitzende der Wallerfinger Wehr, Max Frank, grüßte ebenfalls die Anwesenden und bat dann die Neuslinger Feuerwehr mit ihrem 1. Kommandanten Hans Salzberger jun., 2. Kommandanten Hans Marquardt, 1. Vorsitzendem Hans Salzberger sen. und 2. Vorstand Josef Grum, wie schon beim 75-jährigen Jubiläum 1976, auch für das 100-jährige Gründungsfest vom 6. bis 8. Juli offiziell die Bruderschaft übernehmen.
Kommandant Hans Salzberger stellte allerdings dafür einige Bedingungen. Dies waren zunächst zehn Fragen an Max Frank. Bei falscher Antwort musste Gerhard Heißenhuber mit einem Kettcar Luftballone kaputt fahren. Da dabei sein Helm verklebt war, musste ihn Franz Grum durch Zurufe lotsen. Damit sie sich nicht zu viel Zeit ließen, musste Kommandant Herbert Gerstl während des Rangierens auf einem Hometrainer strampeln. Zur Erschwernis wurde bei jeder falschen Antwort der Härtegrad auf dem Fahrrad erhöht.

Anschließend wurde den abgekämpften Matadores von vier Festdamen als "Erfrischung" warmes Bier in Babyflaschen gereicht, das diese auf dem Holzscheit kniend ausnuckeln mussten. Als alle Forderungen zur Zufriedenheit aller geschafft waren, sagte Hans Salzberger jun. zu, die Bruderschaft zu übernehmen.

Patenbitten

Wie es der Brauch bei solchen festlichen Anlässen ist, wurde am 10.März 2001 im Gasthaus "Zur Post" in Wallerfing die Freiwillige Feuerwehr Ramsdorf zum Patenvereinbitten eingeladen. Vom 1. vorsitzenden Max Frank wurde zuerst der Patenverein Ramsdorf, dann der Bruderverein Neusling, sowie die Fahnenmütter begrüßt. Nun musste die Abordnung der FFW Wallerfing einige Aufgaben erledigen. Max Frank, Gerhard Heißenhuber, Michael Winnerl und Ernst Zellner hatten zunächst einige Quizfragen zu beantworten. Beim anschließenden Scheitelknien waren mehrere knifflige Aufgaben zu lösen, so wurden die vier von Mädchen des Festgefolges (Frauenwehr) mit Semmelbröseln gefüttert, dann mussten sie gemeinsam Bier aus auf einem Brett aufgeklebten Flaschen trinken. Doch die heikelste Aufgabe war wohl das Aufblasen von einem Luftballon durch einen 24 m langen Schlauch in 2 1/2 Minuten, was auch gelang. Nachdem die Patenschaft angenommen worden war, wurde als Geschenk ein Maßkrug überreicht. Darauf bedankte sich der 1. Vorsitzende Max Frank, danach der Schirmherr Landtagsabgeordneter Bernd Sibler. Das Schlusswort sprach dann 2. Bürgermeister Alfons Hölzl.

Schirmherrbitten

Am 03.02.2001 fand um 19.00 Uhr im Gasthaus Schachtl in Neubachling das Schirmherrnbitten statt. Zu Beginn begrüßte der erste Vorsitzende der FFW Wallerfing Max Frank namentlich den Schirmherrn Landtagsabgeordneten Bernd Sibler mit seiner Gattin, Fahnenmutter Tilly Maidl mit Ehemann, sowie Bürgermeister Rudolf Stockner mit Gemahlin. Der Schirmherr bedankte sich und forderte die Abordnung der FFW auf, sich auf dem berühmten Bittscheit hinzuknien. Dort reihten sich schließlich nach einigem Durcheinander folgende Feuerwehrler auf: 1. Vorsitzender Max Frank, 1. Kommandant Herbert Gerstl, 2. Kommandant Gerhard Heißenhuber und 3. Vorsitzender Michael Winnerl. Nun mussten sie eine äußerst scharfe Gulaschsuppe auslöffeln. Die Reste wurden mit ein paar scharfem Schnäpsen hinuntergespült. Nun mussten einige Fragen, die vom Landtagsabgeordneten Sibler zum Thema Landtag gestellt wurden beantwortet werden. Es waren zum Beispiel Fragen wie: „Wie viele Abgeordnete stellen die einzelnen Parteien?“ oder „Wie heißen die neuen bayerischen Minister?“ usw. Dann bedankte sich der Vorsitzende Max Frank mit Geschenken bei dem Schirmherrn und seiner Ehefrau. Herr Sibler erhielt einen Schirm und ein Hinterglasbild, die Gattin einen Blumenstrauß. Mit Dankworten des Schirmherrn, des Bürgermeisters und des 1. Vorsitzenden wurde der offizielle Teil beendet, während der Abend noch etwas später gemütlich ausklang.

Festmutterbitten

Freiw. Feuerwehr hatte viele Prüfungen zu bestehen

Am Samstag, den 14. Oktober 2000 trafen sich die 21 Männer des Festausschusses der FFW Wallerfing um 19.00 Uhr bei Tilly Maidl um die Übernahme des Festmutteramtes zu erbitten.

Nachdem alle von Tilly (Ottilie) und Hans Maidl herzlich willkommen geheißen worden waren, stellten sich die Vorstandschaft, die Kommandanten und der Bürgermeister säuberlich in einer Reihe auf und Max Frank trug in Versform die offizielle Bitte an Tilly Maidl heran, das Amt der Festmutter zu übernehmen. Tilly Maidl sagte zwar ihre grundsätzliche Bereitschaft zu, aber vorher müssten noch ihre Forderungen erfüllt werden. Den zwei Kommandanten und den zwei Vorständen schwante Übles, als Hans Maidl ein fein säuberlich gespitztes Holzscheit hereintrug und die Küchenhelferinnen eine heiße und scharf gewürzte Nudelsuppe brachten, die als erstes mit Kuchengabeln geleert und ausgetrunken werden musste. Ohne viel Worte zu verlieren stürzten sich die vier auf die erste Aufgabe und verschlangen die Suppe ohne viel Federlesens.

Als nächstes mussten sie zeigen, wie sie auch ohne Wasser einen Kerzenbrand löschen konnten. Diese Aufgabe war aber nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, denn die kleinen Geburtstagskerzen brannten nach dem Ausblasen wieder sehr schnell hell auf. Die vier ließen sich aber nicht entmutigen und hatten tatsächlich nach etwa 5 Minuten alle Kerzen ausgeblasen.

Noch völlig außer Atem bereitete ihnen die nächste Aufgabe keine Probleme, denn der dargebotene Schnaps löschte eher ihren mittlerweile aufgekommenen Durst.Als letzte Aufgabe mußten die vier noch einen Wissenstest über die Geschichte der FFW Wallerfing bestehen. Obwohl sie auf diese Aufgabe nicht vorbereitet waren, zeigten sie sich bestens informiert und konnten 7 der 10 Fragen richtig beantworten.

Nachdem nun die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit der Festmutter erfüllt worden waren sagte Tilly Maidl: „Ihr habt jetzt eure Aufgabe erfüllt und ich werde meine Aufgabe nächstes Jahr erfüllen.“

Als Dank für die Zusage überreichte Max Frank ein Hinterglasbild des Hl. Florian so wie einen Blumenstrauß an die Festmutter Tilly Maidl.

Anschließend servierte Familie Maidl einen selbstgemachten Rollbraten mit Knödeln und Salat sowie Kaffee und leckere Kuchen. Erst zu später Stunde verließen die Bittsteller die Festmutter und dankten vielmals für ihre Zusage und den schönen Abend.

 

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